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Selbstständigkeit auf Nr. Sicher im Trend!

veröffentlicht am 29. April 2014 von in Allgemein, Gründung

Das Sächsische Existenzgründer-Netzwerk (SEN) veröffentlicht zum dritten Mal nach 2012 und 2013 den Sächsischen Gründerreport. Die Zahl der Existenzgründungen im Freistaat Sachen ist danach im zurückliegenden Jahr erneut gesunken. Erstmals überstiegen Gründungen im Nebenerwerb die im Vollerwerb. Gründungen im Zuge einer Unternehmensnachfolge weisen wie in den Vorjahren eine stabile Entwicklung auf.

Im Jahr 2013 verzeichneten die sächsischen Gewerbeämter 2.725 weniger Existenzgründungen als Liquidationen. Diese Entwicklung hält nunmehr seit 2007 an. Im gewerblichen Bereich (ohne Freiberufler und Landwirtschaft) sank die Zahl der "echten" Existenzgründungen auf 11.629. Das ist allein gegenüber dem Vorjahr (12.832) ein Rückgang um zehn Prozent.

Der Anteil der Unternehmensnachfolgen am sächsischen Gründungsgeschehen betrug zwölf Prozent und lag damit einen Prozentpunkt über dem Vorjahreswert. Die Zahl der Gründungen im Nebenerwerb überstieg mit 11.916 erstmals die im Vollerwerb.  

67 Prozent aller Gründungen fanden im Baugewerbe (2.850), im Handel (2.378), in der Gastronomie/Beherbergung (1.347) und in wirtschaftlichen Dienstleistungen (1.258) statt. In allen anderen Branchen lag die Gründungszahl deutlich unter 1.000. Mit 3 650 Neueintragungen rangierte das Gründungsgeschehen im Handwerk leicht unter dem Niveau des Vorjahres (3.806). Wesentlich bestimmt wurde die Entwicklung hier vom Bau- und Ausbaugewerbe, vom Bereich Gesundheit und Körperpflege sowie dem Elektro- und Metallgewerbe.

Der komplette Gründerrepot