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Investoren stürzen sich auf deutsche Technologie-Start-ups – Berlin im Fokus

veröffentlicht am 03. Februar 2015 von in Finanzierung

Das Investitionsklima für deutsche Technologie Start-ups hat sich zwischen 2010 und 2013 deutlich verbessert. Die kürzlich veröffentlichte EY Studie "Technologie Start-ups in Deutschland" beziffert die Steigerung der Venture Capital Investitionen im genannten Zeitraum von 111 auf 201.

Für das Jahr 2014 liegen keine abschließenden Zahlen vor, es ist aber davon auszugehen, dass mindestens das Vorjahresniveau erreicht wird. So zählte allein Berlin bis September 2014 bereits 145 VC-Investitionen im Tech-Bereich und musste sich damit europaweit lediglich London (187) geschlagen geben.
Am meisten Geld konnte das Berliner Start-up "Delivery Hero" einwerben. Das Unternehmen (gegründet 2011) erhielt bislang 657 Millionen US-Dollar. An zweiter Stelle steht Bigpoint, ein in Hamburg ansässiger Anbieter von Browser- und Online-Spielen - das Unternehmen erhielt seit dem Gründungsjahr 2002 insgesamt 461 Millionen US-Dollar an Risikokapital. Die dritthöchste Summe konnte mit 248 Millionen US-Dollar der Aschheimer Shopping Club "Best Secret" einwerben.

Auch in den kommenden Monaten und Jahren dürften erhebliche Mittel in deutsche Technologie-Start-ups investiert werden: Seit Anfang 2013 wurden zahlreiche auf den digitalen Markt ausgerichtete Fonds mit einem Gesamtvolumen von mehr als 2,5 Milliarden Euro aufgelegt, von denen der SAP Ventures Fund II mit 650 Millionen US-Dollar der größte ist.

Mehr Informationen zur EY-Studie.