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Vorsicht Falle - Registerschwindel, Adressbuchabzocke - Aufklärung hilft!

veröffentlicht am 30. April 2015 von in Gründung, Recht und Steuern, Tipps und Tricks

Tausende Unternehmen tappen jedes Jahr in die Falle. Sie unterschreiben offiziell aussehende Formulare und schließen damit teure Verträge. Schnell kosten solche Verträge mehrere Tausend Euro pro Jahr.

Die Spielarten sind vielfältig, der vermutete wirtschaftliche Schaden riesig: Immer wieder werden Gewerbetreibende persönlich, auf postalischem Weg, per E-Mail, Telefax oder telefonisch dazu gebracht, Verträge einzugehen, die sie eigentlich gar nicht wollen oder benötigen und die für sie mit zum Teil erheblichen Kosten verbunden sind.

Der Trick | die Masche:

Diese Masche ist leider seit Jahrzehnten erfolgreich: Die potenziellen Opfer erhalten und unterschreiben behördenähnlich aufgemachte Formulare, die ihre offiziellen Meldedaten aus der Gewerbeanmeldung oder der Handelsregistereintragung wiedergeben und die ihnen eine Verpflichtung zur "Korrektur/Eintragung" dieser Daten vorgaukeln. Die Folge sind oft mehrjährige, äußerst kostspielige Vertragsverhältnisse mit dubiosen Adressbuch- und Registerverlagen aus dem In- und Ausland. Einmal "gefangen", ist es für die "Reingefallenen" schwer, der Sache mit rechtlichen Mitteln Herr zu werden. 

Unser Tipp!
  • Seid misstrauisch.
  • Lest immer das Kleingedruckte.
  • Überprüft den Absender. Rechnungen von Adressbuchverlagen und amtlich aufgemachte Rechnungen mit beigefügtem Überweisungsträger und nahem Zahlungsziel besonders gründlich prüfen.
  • Angestellte dahingehend sensibilisieren.

Niemand hat etwas zu verschenken - auch keine kostenfreie Werbung. Im Zweifelsfall bei der zuständigen IHK nachfragen.
Die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig stellt deshalb zur Aufklärung und Frühwarnung den Flyer 'IHK warnt - hier droht Abzocke' zur Verfügung.