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Ist dein Produkt wirklich das, wofür du es hältst?

veröffentlicht am 23. Mai 2017 von in Allgemein

Jeder Verbraucher erwartet von Produkten, die auf dem Markt angeboten werden, dass diese funktionieren und keine Gefahr darstellen. Mit Schlagzeilen, wie "Stromschlag beim Toasten" oder "Unfall wegen defekter Bremsen" möchte niemand in Verbindung gebracht werden - weder als Hersteller noch als Verbraucher.

Vor diesem Hintergrund kann es kaum verwundern, dass Produkthersteller und Händler sich einer großen Anzahl von Produktvorschriften gegenübersehen. Deren Einhaltung soll solche Szenarien verhindern. Dabei können diese Vorschriften national, europäisch oder auch international sein. Nicht selten sind sie jedoch vor allem unbekannt, verwirrend und auslegungsbedürftig.

Viele Produkte fallen gleichzeitig in den Anwendungsbereich mehrerer solcher Rechtsakte.
  • Du stellst Elektroprodukte her? - Bist du sicher, dass die Vollzugsbehörden diese nicht auch als Spielwaren oder Maschinen ansehen würden?
  • Du importierst Sonnenbrillen? - Natürlich nicht, ohne dich über die Anforderungen an persönliche Schutzausrüstung informiert zu haben.
  • Du programmierst Software? - Auch so kann man zum Medizinprodukthersteller werden.
     
Im Sinne einer Minimierung des unternehmerischen Risikos gilt es, möglichst früh in der Produktentwicklungsphase bzw. noch vor dem Import der Ware aus Nicht-EU-Staaten abzuklären, welche Anforderungen an das Produkt gestellt werden. Eine Eingrenzung der relevanten Rechtsakte erfordert jedoch, dass man sich deren Existenz bewusst ist und die Inhalte und Ausnahmeregelungen kennt.

Hierbei unterstützen wir dich.
Die IHK Dresden bietet ein breites Portfolio an Informationen und Erstberatung - branchenübergreifend, kostenfrei und neutral - insbesondere auch zu Produktanforderungen und -kennzeichnung.

Kontakt: Johann Breiter