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Starke Ökosysteme für Gründer in den neuen Ländern

12.11.2020

Mehr Start-ups und Unternehmensgründungen in den neuen Bundesländern - das ist das Ziel des Modellvorhabens "Best Practice Gründerökosysteme in den neuen Bundesländern" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Ausgewählt wurden zwölf Initiativen, die vielfältige Maßnahmen zur Unterstützung von Gründungen umsetzen werden, davon 4 aus Sachsen.

In diesen Gründernetzwerken werden Gründer untereinander, mit der Wissenschaft und Bildung, der Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung und den Unterstützern vor Ort zusammengebracht. Das Modellvorhaben wurde am 4. November 2020 im Rahmen einer virtuellen Auftaktveranstaltung mit den 12 Siegerinitiativen vom Parlamentarischen Staatssekretär Wanderwitz gestartet.

Der Parlamentarische Staatssekretär und Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Marco Wanderwitz: "Die zahlreichen eingereichten Ideenskizzen zum Modellvorhaben zeigen, dass das Thema Gründen und die Schaffung und Entwicklung eines dafür freundlichen Umfeldes, eines Gründerökosystems, in vielen Regionen der neuen Länder einen Nerv getroffen hat. Stabile und erfolgreiche Gründungen sind für die wirtschaftliche Entwicklung der neuen Länder wichtige Impulsgeber. Dies gilt umso mehr in der aktuellen wirtschaftlich schwierigen Situation.

Die Projekte planen die Umsetzung vielfältiger Maßnahmen zur Unterstützung von Gründungen und Start-ups. Hierzu gehören unter anderem der Aufbau von Gründer-Communities begleitet von Hackathons und Start-up-Camps, die Schaffung von "Bühnen" für Vorbilder, die Verbesserung der Infrastruktur und die Durchführung von Accelerator-Programmen. Dabei binden die Initiativen jeweils eine Vielzahl regionaler Stakeholder mit ein und tragen somit zur Vernetzung und letztlich zur Ökosystem-Entwicklung bei.

Folgende sächsische Projekte wurden ausgewählt:

  • AgeTech Ökosystem Chemnitz 
  • Gründernetzwerk "IdeenReich" Oberlausitz
  • Gründerökosystem Mittelsachsen
  • GründerZeit Zwickau

Quelle: Pressemitteilung BMWi vom 4.11.2020