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Die Mischung machts bei Gründungen aus der Wissenschaft

26.02.2021

Gute Ideen gibt es viele, aber besonders Wissenschaftlern fällt es schwer, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Zu diesem Schluss sind auch Forscher der Technischen Universität München gekommen. Dabei spielt das notwenige Kapital eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr sind es psychologische Faktoren, wie die Sorge vor vermeintlichen Rückschlägen, die Akademiker in ihrer Gründungsbereitschaft hemmen.

In interdisziplinären Teams kommt es darüber hinaus häufig zu Rollenkonflikten. Hierbei steht der Anspruch nach Perfektionismus auf Seiten der Wissenschaft dem Pragmatismus des Unternehmertums gegenüber. Die Vermarktung eigener Ideen wird unter Wissenschaftlern mithin sogar als anstößig wahrgenommen. Auch mangelnde Teamfähigkeit führt häufig zu Rückschlägen.

Um diesen Hemmnissen vorzubeugen, gilt es die optimalen Teampartner zu finden. In guten interdisziplinären Teams können die Ingenieurskraft, das betriebswirtschaftliche Knowhow und soziale Aspekte gemeinsam zum Erfolg führen, sofern man sich mit Wertschätzung begegnet. Voraussetzungen sind ein guter Teamgeist und Wagemut. Zudem kann ein von Beginn an integriertes Stressmanagement hilfreich sein.

Weitere Informationen zum Thema sind unter idw-Informationsdienst Wissenschaft abrufbar.